Sechs Generationen, drei Hektar Steilterrasse über der Donau, ein einziges Versprechen — Geduld vor Geste. Wir keltern wenige Flaschen pro Jahr. Jede einzelne ist eine Erzählung aus Gföhler Gneis, Westwind und der goldenen Stunde über Spitz.
by Wechner Digital
Die erste urkundliche Erwähnung der Silberfels-Terrasse als Weingarten der Mönche von Stift Niederalteich.
Wir keltern keine Jahrgänge.
Wir hören ihnen zu.
Jede Cuvée erzählt von einer einzelnen Parzelle. Steinfeder, Federspiel, Smaragd — die drei Klassifikationen der Wachau sind kein Marketing, sondern Strenge. Versandkostenfrei innerhalb Österreichs ab sechs Flaschen.
Unsere Riede „Silberfels" steigt von 240 auf 410 Meter über der Donau. 178 Trockenmauern, die jährlich erneuert werden. Es gibt Tage, an denen wir mehr Steine bewegen als Trauben lesen.
Wir verzichten auf Maschinen am Hang — nicht aus Romantik, sondern aus Notwendigkeit. Vierzehn Hände, achtzehn Tage, ein Jahrgang. Die spätesten Lesegänge unserer Smaragd-Trauben enden oft erst Mitte November, wenn der Nebel über der Donau die Trauben mehr nährt als die Sonne.
Eine Lese miterleben →Unsere Reserven ruhen achtzehn Monate auf der Feinhefe in 500-Liter-Tonneaux aus heimischer Eiche. Kein Toasting. Kein Auffrischen. Nur Zeit, Stille und die langsame Atmung des Holzes.
Unser Keller öffnet von Donnerstag bis Samstag, nach Vereinbarung. Sechs Plätze. Sechs Weine. Sechs Stunden, wenn Sie möchten.
Der Smaragd Silberterrasse ist einer der präzisesten Veltliner, die ich in dieser Dekade verkostet habe. Stille im Glas.
Wenige Winzer in der Wachau halten dem Druck stand, immer extremer zu werden. Silberfels gehört dazu — und keltert dabei die leiseren Weine.
Die Verkostung im Gewölbekeller war das stillste Erlebnis unserer Wachau-Reise. Wir kommen wieder, mit unseren Kindern, in zwanzig Jahren.
Frühjahrslese, Herbsternte, Winterabfüllung — wir schreiben Ihnen, wenn es etwas zu sagen gibt.